Samstag, 25. Oktober 2014

Herbst Bergwoche 2014 – Ankunft in Toblach

Am Morgen nach dem Frühstück beluden wir unseren Mondeo mit unserem Gepäck, dann verabschiedeten wir uns vom Hotel Bergcristall, in dem wir uns sehr wohl gefühlt hatten in der vergangenen Woche im Stubaital, und fuhren über den Brenner nach Italien.

Kirche in Aufkirchen
"Kirche in Aufkirchen"
Wie gewohnt verließen wir die Brenner-Autobahn bei Brixen und steuerten das Hochpustertal an. An Bruneck vorbei gelangten wir bald nach Toblach, kurz hinter der Abzweigung zum Pragser Wildsee gelegen, wo  letztes Jahr unsere Unterkunft für die Herbst-Bergwoche mit Hans Kammerlander gewesen war, und ließen uns von unserem Navi weiterführen zum kleinen Örtchen Aufkirchen ( Santa Maria ), wo direkt gegenüber der Kirche das Hotel Kirchenwirt liegt, das uns dieses Jahr als Unterkunft dienen sollte.

Hochpustertal bei Toblach
"Hochpustertal bei Toblach"
Da wir sehr früh angekommen waren mußten wir noch eine kurze Weile auf unser Zimmer warten. Wir ließen uns zu einer Kräuterlimonade auf der Terrasse nieder, bezogen dann unser Zimmer und brachen um 13:30 Uhr zu einer kleinen Rundwanderung auf, die uns über Ratsberg ( Monte Rota ) und dem dortigen Jörgerhof, wo wir eine Kaffee-Pause einlegten, nach Toblach führte und wieder zurück nach Aufkirchen.

Einige aus den letzten Jahren bekannte Mitwanderer waren bereits eingetroffen: Sylvia aus dem Saarland, Karin, Gerd und Klaus aus Berlin.

Kirche von Toblach
"Kirche von Toblach"
Die ganze Gruppe lernten wir dann um 19:00 Uhr kennen, mit dabei waren auch wieder Rolf und Inge aus dem Schwabenländle, sowie noch ein paar weitere Wanderer, insgesamt 14 in der Gruppe. Hans Kammerlander und sein musizierender Begleiter Reinhard begrüßten uns wieder herzlich, bevor es zum Abendessen ging. Ein Wander-Programm gab es dieses Jahr nicht, die Planung sollte sehr flexible und je nach Wetterlage durchgeführt werden.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Stubaital – zur Franz-Senn-Hütte

Das Wetter blieb unbeständig.

Oberissalm
"Oberissalm"
Wir fuhren bei Milders, einem Ortsteil von Neustift, auf einer schmalen Almstrasse ( die Franz-Senn-Strasse )in ein Seitental, das bei der Oberissalm endete. Hier parkten wir gebührenpflichtig ( 5 € pro Tag ) und begannen die 1 1/2-stündige Wanderung zur Franz-Senn-Hütte. Nach einem ersten Anstieg kamen wir zur Alpeiner Alm, die auf einem Plateau liegt. Von hier aus konnte man die Franz-Senn-Hütte schon sehen, die nach einem weiteren kurzen Anstieg an einem Wildwasser entlang zu erreichen ist.

Almidylle
"Almidylle"
Die Berge waren in Wolken gehüllt und zeigten sich nur manchmal, mit bereits angezuckerten Gipfeln, vom Tal her schoben sich immer wieder Nebelschwaden nach oben.

Auf der Franz-Senn-Hütte war schon einiges los, an diesem Samstag waren schon ein paar Wandergruppen eingetroffen und weitere im Anmarsch. Wir ließen uns nieder zu Speckbrot und einem ausgemacht leckeren Kaiserschmarren mit in Rum eingelegten Rousinen. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast in der warmen Gaststube gings wieder talwärts.

Wanderung zur Franz Senn Hütte
"Wanderung zur Franz Senn Hütte"
An der verlassenen Alpeiner Alm setzten wir uns kurz in die nun mal aufgetauchte Sonne, die aber auch schnell wieder verhüllt wurde.

Zurück an der Oberrissalm kehrten wir dort nochmal ein zu Radler, Tee und Kuchen, bevor wir diese letzte Wanderung im Stubaital für dieses Jahr beschlossen und zum Hotel zurückkehrten, wo wir noch einmal den Wellnessbereich genossen, bevor es zum wie immer leckeren und reichhaltigen Abendessen ging.

Montag, 20. Oktober 2014

Stubaital – die Gletscherhöhle

Im Stubaital wurde diesen Sommer nach einem Jahr Bauzeit eine Gletscherhöhle geschaffen, die es dem Besucher erlaubt einen Gletscher von innen zu sehen.

Into the glacier
"Into the glacier"
Diese Gletscherhöhle liegt ein kleines Stück unterhalb der Gondelstation am Eisgrat und kostet 5 Euro Eintritt.

Da das Wetter zum Wandern wieder zu schlecht war fuhren wir zur Mutterbergalm und von dort mit der Bergbahn aufwärts in Nebel und zunehmendes Schneegestöber. Von der Gondel aus beobachteten wir eine Gemse, die von diesem Wetter unbeeindruckt schien. Von der Bergstation wanderten wir die paar Meter zum Eingang der Eishöhle, wo wir den Eintrittspreis löhnten.

Eisbogen
"Eisbogen"
Warm angezogen mit Bergschuhen und Mütze ausgerüstet betraten wir das Innere des Gletschers und staunten über das teils glasklare Eis, das uns überall umgab. An einer Stelle konnte man gut die Jahresschichten des Eises sehen, an einer anderen Stelle gab’s Mikroskopaufnahmen von Saharasand und Milben, die man an der Universität Innsbruck im Eis entdeckt hat. Die Temperatur im Gletscher beträgt konstant das ganze Jahr über 0 Grad, während sie draußen von –20 bis +15 Grad stark schwankt.

Weg durch den Gletscher
"Weg durch den Gletscher"
Beim Verlassen der Höhle unterhielten wir uns noch eine ganze Weile mit dem Ticketverkäufer, der auch Bergführer ist und sich gut auskannte mit Gletschern und dem Projekt zur Erschaffung dieser Höhle, für die man eine Randlage gewählt hat, wo der Gletscher nicht so schnell fließt – vielleicht 20 Zentimeter im Jahr – und sich auch keine Gletscherspalten befinden, so daß die Statik der Höhle nicht gefährdet ist, die dennoch ständig neu vermessen wird.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Stubaital – zu Sulzenaualm und Sulzenauhütte

Das Wetter war mäßig, stark bewölkt, aber zunächst ohne Niederschlag.

Grawa-Alm
"Grawa-Alm"
Wir fuhren zur Grawaalm und stiefelten zunächst zum Grawawasserfall, von man seine Lunge durch feinste Wasser-Aerosole reinigen lassen kann. Direkt neben dem Wasserfall führte uns ein steiler und sehr matschiger Pfad, glücklicherweise größtenteils mit Felsstufen und Holzstegen gut ausgebaut, an zwei Plattformen am Wasserfall vorbei gut 45 Minuten ansteigend zu einer Weggabelung, wo wir uns links hielten und nach etwa 15 weiteren Minuten ein Hochtal erreichten, in dem die Sulzenaualm liegt.
Troll an der Sulzenaualm
"Troll an der Sulzenaualm"
Das Tal ist von felsigen Steilhängen umgeben, gegenüber dem Eingang stürzt ein aus drei Gletschern gespeister Wasserfall in die Tiefe, oben rechts davon kann man die Sulzenauhütte sehen, die wie auch die Dresdner Hütte am Stubaier Höhenweg liegt, und die man nach einer weiteren Stunde Wandern erreichen kann.

Wir kehrten zunächst zu einem Tee in die Alm ein, dessen Besitzer überall originelle Schnitzereien angebracht hat. Das Türchen zum Garten vor der Hütte wird durch die Pfeife einer Holzfigur verschlossen, der Wanderstempel befindet sich am anderen Ende der Zunge eines Kobolds.

Nach dem Tee entschlossen wir uns trotz unbeständiger Wetterlage zum Anstieg auf die Sulzenauhütte.

Axel vor der Sulzenauhütte
"Axel vor der Sulzenauhütte"
Der Weg dorthin ist recht einfach zu gehen und so erreichten wir die Hütte gegen 13:00 Uhr, gute Zeit also für eine Brettljause. So gestärkt verließen wir die gut gewärmte Gaststube und machten uns um 13:45 Uhr wieder an den Abstieg. Die Sonne kam hin und wieder zum Vorschein und spendete etwas Wärme und freundliches Licht. Nach dem Abstieg zog es sich dann wieder zu und während wir die Sulzenaualm wieder erreichten setzte leichter Nieselregen ein, der uns bis zum Ende der Wanderung erhalten blieben würde.

Im Hochtal der Sulzenaualm
"Im Hochtal der Sulzenaualm"
Zunächst aber suchten wir Schutz in der Alm und tranken Kaffee, dazu gab’s einen saftigen Apfelstrudel. Als wir um 15:15 Uhr wieder aufbrachen gab’s zum Nieselregen etwas Sonnenschein, der das Tal mit seinen nassen Felsen in ein bizarres Licht tauchte.

Zum Abstieg wählten wir nicht den steilen Schlammpfad entlang des Wasserfalls, sondern einen angenehmer zu gehenden Umweg zum Parkplatz / Bushaltestelle Sulzenauhütte, von wo aus man die Grawaalm dann in 20 Minuten erreichen kann.

Freitag, 17. Oktober 2014

Stubaital – Ausflug nach Innsbruck

Der Mittwoch war verregnet, es regnete eigentlich den ganzen Tag lang, weswegen wir einen Ausflug nach Innsbruck unternahmen.

Stadtturm von Innsbruck
"Stadtturm von Innsbruck"
Wir fuhren mit dem Auto zum Talausgang, ließen dort die Autobahn aber links liegen und fuhren weiter über eine endlose Serpentinen-Straße, die uns zum Fuße der gewaltigen Europa-Brücke führte, die das ganze Tal überspannte und die Inntal-Autobahn Richtung Brenner führt.

Bald fuhren wir in den Talkessel von Innsbruck und parkten südlich der Altstadt in der Nähe der Triumphpforte. An der Annasäule vorbei spazierten wir zur Altstadt mit dem markanten Stadtturm und dem goldenen Dach.

Innsbruck
"Innsbruck"
Wir besuchten den Swarowski-Laden, bevor wir die Altstadt durchstreiften, später gab’s in einem Cafe in der Nähe der Annasäule einen kleinen Imbiss und was zu trinken. Danach sahen wir uns noch den Hofgarten an mit seinen beeindruckenden Bäumen, bevor wir bald schon wieder die Rückfahrt ins Stubaital antraten, diesmal ein Stück über die mautpflichtige Autobahn.

So ein Stadtbummel ist auch ganz schön anstrengend, insbesondere wenn man sich durch ein Meer von Regenschirmen kämpfen muß.

Samstag, 11. Oktober 2014

Stubaital – Autenalm, Elferhütte, Issenangeralm

Nach der gestrigen anstrengen Besteigung des Daunkogels wollten wir heute eine ruhigere Wanderung angehen.

Gleitschirm-Flieger im Stubaital
"Gleitschirm-Flieger im Stubaital"
Mit der Elfer-Bergbahn fuhren wir von Neustift aus auf eine Höhe von 1794 m. Von dort wanderten wir einen gemächlich verlaufenden und leicht bergab führenden Bergpfad etwa 50 Minuten lang zur Autenalm ( 1658 m ), wo wir zu Milch und Buttermilch einkehrten und direkt hinunter ins Tal schauen konnten. Wir hatten noch eine Weiterwanderung zur Klamperbergalm geplant, entschieden uns nun aber zum einstündigen Aufstieg auf die Elferhütte ( 2080 m ), einem steilen Bergpfad folgend.

Ausblick von der Autenalm
"Ausblick von der Autenalm"
Für den Mittag war mehr unbeständiges Wetter angesagt und schon bei unserer Gondelfahrt auf den Berg hatte sich der Himmel komplett zugezogen, jetzt klarte es aber wieder auf und die Sonne kam zum Vorschein. Auf der Elferhütte gab’s Mittagsrast, unter anderem eine leckere Fleischstrudel-Suppe. Anschließend stiegen wir ab zur Bergstation, die wir um 13:15 Uhr erreichten. Es war also noch früh am Tag und das Wetter wurde immer besser, also entschlossen wir uns zu einer Weiterwanderung gen Tal, über Issenangeralm und Besinnungsweg.
Elferhütte
"Elferhütte"
Zur Alm ging es durch Wald einer Forststraße folgend stetig bergab. Um 14:30 Uhr saßen wir dort vor der Hütte im strahlenden Sonnenschein, tranken Kaffee, aßen Kuchen und genossen das herrliche Tal mit den gewaltigen Bergen ringsum.

Der hübsch angelegte Besinnungsweg führte uns dann noch einmal über gut 200 Höhenmeter an- und wieder absteigend Richtung Neustift. Der Weg ist garniert mit hölzernen Kunstwerken und Psalm-Sprüchen, und lädt oft zum Verweilen und eben Besinnen ein.

Ankunft an der Issenangeralm
"Ankunft an der Issenangeralm"
Nach gut eineinhalb Stunden erreichten wir das Ende. Nun war es nicht mehr weit nach Neder und von dort wanderten wir noch einmal 20 Minuten hinüber nach Neustift und der Talstation der Elferbahn, wo unser Auto geparkt war.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Stubaital – auf den östlichen Daunkogel

Es hatte sich noch ein Paar aus Dresden gefunden, die Wanderung auf den östlichen Daunkogel mitzumachen.

Der östliche Daunkogel
"Der östliche Daunkogel"
Also holte uns unser Wanderführer für heute – Florian – morgens um 8:10 Uhr mit seinem Geländewagen vom Hotel ab. Wir fuhren zum Talende zur Mutterbergalm, während der Stubailgletscher vor uns in der Sonne leuchtete.

Mit der Bergbahn fuhren war auf eine Höhe von 2900 m. Als wir ins Freie traten deutete Florian auf eine schroffe Pyramide zur linken Hand, an deren Flanke sich eine Gletscherzunge schmiegte. “Das ist unser Berg”, verkündete er und wir staunten nicht schlecht: wie sollten wir auf den bizarren Berg raufkommen ?

Über den Gletscher zum östlichen Daunkogel
"Über den Gletscher zum östlichen Daunkogel"
Wir wanderten zunächst ein Stück über matschigen Schnee und stiegen auf eine erste Anhöhe oberhalb der Bahnstation. Überall waren Schneeraupen zu Gange um den Berg auf die bevorstehende Wintersaison vorzubereiten, die hier im Oktober beginnt und bis zum Mai andauert. Dort angekommen nahm uns Florian ans Seil, wir zogen Stulpen, Helm und Klettergurt an, Steigeisen waren für diese Tour heute nicht erforderlich.

Dann überquerte unsere Fünfer-Seilschaft den Gletscher. Es wurde immer steiler und wir umrundeten eine vom Wind geformte Wehe.

Pause vor der Kletterei auf den östlichen Daunkogel
"Pause vor der Kletterei auf den östlichen Daunkogel"
Oberhalb der Wehe am Grat ließen wir uns für eine kurze Pause nieder. Florian verkürzte nun die Abstände am Seil, denn bald sollte die Kletterei losgehen. Wir stiegen noch ein kurzer Stück über Schnee aufwärts und standen dann vor einer steilen Felswand, die wir nun hinaufklettern mußten. Die Kletterei war nicht einfach für uns, nicht überall waren sichere Tritte zu finden. Nach einer Seillänge standen wir auf dem Grat, der nun immer steiler werdend zum pyramidenförmigen Gipfelaufbau hinaufführte. Es ging über Fels und Stein, teilweise mit etwas Schnee garniert, an einigen Stellen ausgesetzt. Alex hatte bald die Nase voll und wollte zurückbleiben und auf uns warten, Florian war aber nicht bereit sie alleine zu lassen, also hätten wir alle umkehren müssen. Wir probierten noch eine Seillänge, Alex kletterte nun direkt hinter Florian und wir kamen nun gut voran. Das schwierigste Kletterstück, die anfängliche Felswand, lag nun hinter uns, bzw. beim Abstieg dann wieder vor uns.

Aufstieg zum östlichen Daunkogel
"Aufstieg zum östlichen Daunkogel"
Nach 1 1/2 Stunden hatten wir das Gipfelkreuz erreicht. Florian band uns alle und sich selbst daran fest, denn der Gipfel war sehr ausgesetzt und bot gerade so Platz für fünf Bergsteiger. Wir aßen und tranken etwas und bestaunten die Gipfelwelt ringsum; der Daunkogel ist einer der höchsten Berge im Stubaital. Die Sonne schienb und wurde ab und an von einer Wolke verdeckt.

Bald ging es wieder an den Abstieg, der ebenfalls 1 1/2 Stunden dauerte.

Auf dem Gipfel des östlichen Daunkogel
"Auf dem Gipfel des östlichen Daunkogel"
Er war wie immer weniger schwierig, als wir uns das beim Aufstieg vorgestellt hatten, aber schwierig genung und erforderte unsere ganze Konzentration. Wir erreichten wieder die Stelle, von wo aus wir unten vom Gletscher her aufgestiegen waren. Der Abstieg hier ging langsam vonstatten und war an manchen Stellen beängstigend, denn vergeblich suchte man einen sicheren Tritt an dem ein oder anderen Felsen. Einer meiner Schritte wurde zu groß und ich schlug mit dem Knie gegen einen dieser Felsen. Sofort färbte sich meine Hose blutrot. Dann waren wir endlich unten. Ich kühlte mein Knie mit Eis, es blutete aus einer kleinen Schürfwunde. Wir stiegen das steile Stück über den Gletscher ab zurück zur Wehe, wo wir auch vorher gerastet hatten.
Gletscher gefangen unter Ski-Liften
"Gletscher gefangen unter Ski-Liften"
Alex versorgte mein Knie mit Desinfektionsmittel und Pflaster, dann wanderten wir gen Bergstation, manchmal ganz schön einsinkend und rutschend in dem sulzigen Schnee.

Hinter uns hatte sich eine dunkle Wolkenfront formiert, kam schnell näher und beschehrte uns einen 15minütigen Regenschauer, der aber so schnell wieder verschwand, wie er gekommen war. Wir waren da schon recht nahe an der Gondelstation, hatten Helme und Klettergeschirr abgelegt und die Regenjacken rechtzeitig zur Hand.

Blick auf die Stubaier Wildspitze
"Blick auf die Stubaier Wildspitze"
Als wir unten ankamen schien wieder die Sonne und wir gönnten uns ein Radler im Freien und stießen auf die geglückte Tour an. Dann fuhren wir wieder ins Tal, und bezahlten unseren Wanderführer ( 170 € für 2 Personen, plus 10 € Trinkgeld ). Zurück ging es mit dem Geländewagen zu unserem Hotel, wo wir uns von den anderen drei verabschiedeten.

In der Hotellobby gab’s die gewohnte mittägliche Jause ( unterwegs hatten wir vor lauter Aufregung nicht viel gegessen ), danach streckten wir unsere müden Knochen in der Sauna von uns. Ein reichhaltiges Gala-Diner erwartete uns am Abend, das wir heute spielend schafften; offensichtlich hatten wir heute sehr viele Kalorien verbraucht.