Freitag, 2. Dezember 2016

Mosel Radtour 2016 Etappe 1– von Metz nach Perl

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel De Theatre sattelten wir unsere Räder und fuhren die kurze Strecke zur Mosel, bevor wir dann auf der linken Seite des Flusses gen Thionville radelten.

Beginn der ersten Etappe am Mosel Radweg
"Beginn der ersten Etappe am Mosel Radweg"
Dort trafen wir nach gut drei Stunden gegen 13:00 Uhr ein und aßen bei einem Italiener zu Mittag, bevor es weiter ging vorbei am Kernkraftwerk Cattenom. Kurz dahinter wechselten wir an einer Staustufe auf die rechte Seite der Mosel, wenig später bei Malling wieder nach links, dann vor Sierck-les-Bains wieder nach rechts. Unterhalb des Chateau de Ducs de Lorraine rasteten wir an der Mosel auf einer Bank in der Sonne.
Blumenschmuck in Thionville
"Blumenschmuck in Thionville"
Die morgendliche Wolkendecke war nun nach dem Regentag gestern endgültig gewichen und machte der Sonne Platz, die uns die kommenden 12 Tage immer mehr verwöhnen sollte, denn es stand uns ein sehr warmer Spätsommer bevor.

Weiter ging es nun bis fast nach Schengen und über die deutsch-französische Grenze, an der eine kleine blaue Hütte mit Bücherregalen zum Lesen einlud.

Rast an der Mosel bei Sierck-les-Bains
"Rast an der Mosel bei Sierck-les-Bains"
Dort hatten wir das Ende unserer ersten Radtour-Etappe entlang der Mosel erreicht, mußten nun aber steil nach rechts bergauf fahren ( oder teilweise schieben ) bis nach Perl, wo wir uns im Central-Hotel Greiveldinger ein Zimmer buchten. Die Sonne schien noch warm vom Himmel, als wir uns zum verdienten Drink um 17:30 Uhr auf der Terrasse niederließen. Knapp 70 km lang war diese Etappe gewesen, die Drinks daher mehr als verdient !
Erste Moseletappe per Rad fast 70 km lang
"Erste Moseletappe per Rad fast 70 km lang"
Das Abendessen nahmen wir ebenfalls im Hotel ein, nach einem Spaziergang durch den Ort, bei dem wir auch auf den Anfang des Moselsteigs stießen.

Samstag, 26. November 2016

Mosel Radtour 2016–Busfahrt nach Metz

In diesem Herbst hatten Alex und ich mal wieder Lust auf eine Radtour. Der Plan war von Metz bis nach Koblenz an der Mosel entlang zu radeln, dann über Bingen und Mainz am Rhein entlang nach Hause.

Metz Cathedral
"Metz Cathedral"
Das schwierigste Problem bei diesem Unternehmen schient zunächst die Anreise von Mainz nach Metz zu sein. Mit der Bahn sollte sich das als äußerst schwierig gestalten: mindestens 5x umsteigen, und das mit Fahrrädern ! Glücklicherweise entdeckte Alex im Internet eine weitere Möglichkeit: flixbus.com. Da gab es eine Direktverbindung von Mainz nach Metz morgens um 9:40 Uhr, für € 42 für zwei Personen mit Fahrrad. Wir griffen sofort zu und buchten.

At river Moselle in Metz
"At river Moselle in Metz"
Am Sonntag, den 4, September 2016, ging es los: morgens um 7:30 Uhr schwangen wir uns auf unsere Fahrräder, bestückt mit jeweils zwei Satteltaschen, und radelten nach Mainz, wo wir gut eineinhalb Stunden später eintrafen. Der Himmel war dick bewölkt, Regen setzte aber erst ein als wir am Bahnhof im Trockenen waren.

Pünktlich kam der Bus, der Fahrer befestigte unsere Fahrräder hinten am Bus und los ging’s auf die Autobahn, dann mit zwei Zwischenstopps bis nach Metz, wo wir kurz nach 13:00 Uhr anlangten.

Windows of Matz Cathedral
"Windows of Matz Cathedral"
Es hatte geregnet unterwegs, jetzt war es wieder trocken, aber bewölkt, mit nur gelegentlichen kurzen Schauern. Die langfristige Wetterprognose war aber sehr gut, ein stabiles Hochdruckgebiet bezog Position über Europa.

Wir radelten in die Innenstadt auf der Suche nach unserem Hotel, dem Hotel De Theatre, wo wir per booking.com ein Zimmer reserviert hatten, unsere einzige Reservierung für diese Reise; ansonsten wollten wir spontan entscheiden wie weit wir radeln und wo wir übernachten wollten.

Porte des Allemands
"Porte des Allemands"
Wir mußten eine Weile suchen und kamen am Porte des Allemands vorbei, danach ging es durch die belebten Strassen, in denen gerade ein großer Markt abgehalten wurde, vorbei an der Kathedrale und über die Mosel, wo wir dann ein Stück weiter hinten das Hotel entdeckten, unsere Fahrräder abstellten und unser Zimmer bezogen.

Alsbald zogen wir wieder los und ließen uns zunächst vor einem Cafe vor der Kathedrale nieder, um diese dann später zu besichtigen.

Metz at night
"Metz at night"
Als wir anschließend durch die Rue des Tanneurs kamen wurden wir plötzlich mit Eiern beworfen, die irgendwo aus den Häuserfassaden kommend auf die Strasse klatschten. So besudelt mußten wir erstmal ins Hotel zurück um uns etwas zu säubern, bevor es wieder in die Stadt ging.

Den Abend verbrachten wir in Vivians Pub Fairy an der Rue de Change, wo wir uns Bier und ein Abendessen schmecken ließen.

Sonntag, 20. November 2016

Nepal Reise 2016

Vom 10.4. – 2.5.2016 waren Alex und ich unterwegs in Nepal und umwanderten zusammen mit Hans Kammerlander und einer Gruppe von 14 Freunden, 8 Porter und 2 Sherpas den Manaslu. In den letzten Monaten habe ich die Reise detailliert  in meinem Blog beschrieben, hier kommt nun ein Inhaltsverzeichnis all dieser Artikel:

Nepal Reise 2016–Hinflug

Nepal Reise 2016-Erster Tag in Kathmandu

Nepal Reise 2016-Fahrt nach Arughat Bazar

Nepal Reise 2016-1.Etappe von Arughat Bazar nach Soti Khola (790m)

Nepal Reise 2016-2.Etappe von Soti Khola nach Macha Khola (880m)

Nepal Reise 2016-3.Etappe Macha Khola nach Jagat (1360m)

Nepal Reise 2016-4.Etappe Jagat nach Deng (1920m)

Nepal Reise 2016-5.Etappe von Deng nach Namrung (2550m)

Nepal Reise 2016-6.Etappe Namrung nach Sama Gompa (3480m)

Nepal Reise 2016-7.Etappe Sama Gompa nach Samdo (3800m)

Nepal Reise 2016-8.Etappe Samdo–Samdo Peak Vorgipfel (4800m)

Nepal Reise 2016-9.Etappe Samdo–Dharamsala (4460m)

Nepal Reise 2016-10.Etappe: Von Dharamsala über den Larkya Pass (5200m) nach Bimtang (3630m)

Nepal Reise 2016-Ruhetag in Bimtang (3630m)

Nepal Reise 2016-11.Etappe: Von Bimtang fast nach Tilje (2240m)

Nepal Reise 2016-12.Etappe: Vom Hill-Top-Guest House in Goa Valley Bimtang über Tilje bis fast nach Jagat (1315m)

Nepal Reise 2016-13.Etappe: Von Jagat nach Ngadi (920m)

Nepal Reise 2016-Resam Firiri

Nepal Reise 2016-Fahrt nach Bensisahar

Nepal Reise 2016-Fahrt nach Kathmandu

Nepal Reise 2016-Pashupatinath und Bodnath

Nepal Reise 2016-Bhaktapur und Nepalhilfe Beilngries

Nepal Reise 2016-Heimflug

Diese Artikel sind auch als pdf-Datei verfügbar oder als einfache HTML Datei.

Und hier nun noch eine Diashow meiner Nepal-Bilder von meinem Flick Account:

Created with flickr slideshow.

Sonntag, 13. November 2016

Nepal Reise 2016-Heimflug

Verdammt früh riß uns der Wecker aus den Träumen und nach einem Not-Frühstück ging es mit dem Bus um 5:30 Uhr zum Flughafen.

Flight from Kathmandu with Turkish Airways
"Flight from Kathmandu with Turkish Airways"
Unser Turkish Airlines Flug TH 727 startete um 7:40 Uhr und entlang der Bergkette des Himalayas, die wir in der rechten Flugzeughäfte durch die Fenster sehen konnten, ging es zurück nach Europa.

Zwischenstop war Istanbul, wo ich das teuerste und schlechteste Bier meines Lebens trank, dann flogen wir weiter nach München, wo wir um 19:00 Uhr landeten. Nun hieß es Abschied nehmen von Hans und der Gruppe, mit denen wir in den vergangenen drei Wochen so viel erlebt hatten.

Good Bye Himalaya !
"Good Bye Himalaya !"
Alex und ich fuhren mit der S-Bahn in die Innenstadt und mit dem Taxi zum Leonardo Boutique Hotel, in dem wir schon vor dem Hinflug übernachtet hatten. Wir schliefen uns aus, frühstückten ausgiebig alles, was das Buffet so zu bieten hatte, inklusive einem Glas Sekt, mit dem wir auf die gelungene und gut überstandene Reise anstießen, und ließen uns dann von einem Taxi zurück zum Bahnhof bringen, wo wir dann den ICE Richtung Heimat bestiegen.

Samstag, 5. November 2016

Nepal Reise 2016-Bhaktapur und Nepalhilfe Beilngries

Unseren letzten Tag in Kathmandu nutzen wir für ein weitere Besichtigungstour.

Welcome to Bhaktapur
"Welcome to Bhaktapur"
Wir besuchten Bhaktapur, eine alte historische Königsstadt, etwa 30 Fahrminuten von Kathmandu entfernt.
Leider war hier durch das Erdbeben viel zerstört worden, überall sahen wir Schutthaufen und beschädigte Gebäude mit großen Rissen in den Wänden. Wir schlenderten mit unserem Guide durch die Gassen, um den Charme dieses alten Stadtteils in uns aufzunehmen. Händler verkauften Obst, Fisch und Fleisch auf der Strasse, Ziegen und Kinder bevölkerten die Gassen und Plätze.
Fleischhändler in Bhaktapur
"Fleischhändler in Bhaktapur"
Wir besichtigten den alten Königspalast mit dem goldenen Eingangstor und dem königlichen Bad, umgeben von Pagoden und Tempeln, vieles davon baufällig, windschief, und mit Balken abgestützt. Wir kauften natürlich auch noch einige Souvenirs, dann führte uns Rohit zu einem kleinen Laden, wo wir alle den legendären Joghurt von Bhaktapur kosten konnten.
Das Leben in Bhaktapur
"Das Leben in Bhaktapur"
Der Bus brachte uns schließlich zurück zum Hotel, denn für 15:00 Uhr stand eine weitere Besichtigung auf dem Programm: der Besuch der Hans-Kammerlander-Schule (oder ‘Shree Setidevi Higher Secondary School, Lhubu’) sowie des Farminglands und eines Kinderhauses der Nepalstiftung Beilngries. Mit einem Jeep der Nepalhilfe, gesteuert von Sunil, und einem Kleinbus des Hotels machten wir uns also wie geplant auf den holprigen Weg nach Lhubu.
Frau und Töpfe in Bhaktapur
"Frau und Töpfe in Bhaktapur"
Zuerst besichtigten wir die Hans-Kammerlander-Schule, die 2004 gegründet wurde. Hans, der seit fünf Jahren nicht mehr hier gewesen war, nahm alles interessiert in Augenschein. Obwohl für nepalesische Verhältnisse eine ordentliche Schule sahen wir daß ein erheblicher Verbesserungsbedarf bestand für die Gebäude und sanitären Einrichtungen. Fehlendes Geld ist hier nicht unbedingt das Hauptproblem, oft fehlt es einfach an Initiative.
Hans-Kammerlander-Schule
"Hans-Kammerlander-Schule"
Nächster Stop war das Farmingland, wo Jugendliche moderne Landwirtschafts-Methoden erlernen können, z.B. wie man aus Gülle Gas herstellen kann. Die Beete hatten unter der Trockenheit der vergangenen Monate gelitten, dennoch machte die Anlage einen ordentlichen und die Mitarbeiter einen motivierten Eindruck.
Abschließend besuchten wir das gleich in der Nähe liegende Kinderhaus, ein solides Gebäude mit ordentlichen Installationen, man merkte gleich daß hier deutsche Gründlichkeit und handwerkliches Geschick gewirkt hatten.
Hausaufgaben nach dem Mittagssnack
"Hausaufgaben nach dem Mittagssnack"
In dem Haus haben 42 Kinder jeden Alters eine Heimat gefunden, in der Regel Voll- oder Halbwaisen. Schöne saubere Zimmer, Aufenthalts- und Spielzimmer, eine Krankenstation, eine Küche und vier Mahlzeiten am Tag sowie sorgsames Personal sorgten hier dafür daß diese Kinder sehr gut versorgt und untergebracht waren.
Auch eine Art zu kochen
"Auch eine Art zu kochen"
Alex und ich hatten einen extra Seesack dabei mit Spielsachen und Süßigkeiten, der dankbar angenommen wurde.
Wir kehrten alsbald ins Hotel zurück, denn die Nacht würde kurz werden, Aufstehen am nächsten Morgen war wegen des frühen Fluges für 5:30 Uhr angesetzt. Wir verabschiedeten uns von Sunil und gaben unserer Hoffnung Ausdruck, daß es mit den Hilfsprojekten hier in Nepal auch zukünftig so vielversprechend weitergehen wird.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Nepal Reise 2016-Pashupatinath und Bodnath

Um 09:00 Uhr ging es mit dem Bus und Rohit, unserem deutschsprachigen Fremdenführer, Richtung Pashupatinath, dem Beginn der heutigen Besichtigungstour in Kathmandu.

Feuerbestattung in Bhaktapur
"Feuerbestattung in Bhaktapur"
Pashupatinath ist eine Hindu-Tempelanlage, wo Hindus ihre Toten verbrennen oder Tieropfer darbringen. Die Asche der so Enstsorgten landet dann in einem Fluß, dessen Inhalt die Bezeichnung ‘Wasser’ kaum verdient und in den ich nicht mal einen Fußzeh reinhalten würde. Nepalis sind da weniger scheu, einige waden in der schwärzlichen Brühe herum um vielleicht ein Goldstück aus dem Zahn eines Toten oder sonst was wertvolles zu finden.

Asche zu Asche - und in den Fluß
"Asche zu Asche - und in den Fluß"
Von dem Bagmati-Fluß sah man allerdings nicht viel, er war ziemlich ausgetrocknet. Immerhin, eine Wasserschlange, die wir von einer Brücke aus erspähten, fühlte sich darin noch recht wohl.

Wir konnten die Bestattung und Verbrennung eines Priesters des goldenen Tempels beobachten und wie eine andere ausgebrannte Feuerstelle in den Fluß entsorgt wurde.

Tempel in Bhaktapur
"Tempel in Bhaktapur"
An anderer Stelle waren die Gläubigen im Begriff einen Wasserbüffel zu opfern. Den Ausgang dieser Zeremonie haben wir allerdings nicht abgewartet. An vielen Stellen saßen Angehörige von Verstorbenen am Fluß und sprachen mit einem Priester und hielten eine Zeremonie ab. Alle Jahre kehren sie einmal hierher zurück um ihrer Toten zu gedenken.

Die heiligen Männer von Pashupathinath
"Die heiligen Männer von Pashupathinath"
‘Heilige Männer’, weiß angemalt und geschminkt, hielten die Hand auf und ließen sich für 100 Rupien fotografieren.

Mittlerweile gibt es hier ein Krematorium, im dem die meisten Toten verbrannt werden, nur einige leisten sich die Zeremonie an einem Feuerplatz am Fluß, bei der ein männlicher Angehöriger in Weiß gekleidet stundenlang das Bestattungs-Feuer am Brennen hält.

Affen in Bhaktapur
"Affen in Bhaktapur"
Umringt von fliegenden Händlerinnen traten wir den Rückzug an und fuhren nun mit dem Bus nach Bodnath, einem der schönsten Plätze in Kathmandu. Hier steht die größte Stupa der Welt, die momentan leider eingerüstet war, da aufgrund des Erdbebens vor einem Jahr die Spitze instabil geworden war und nun erneuert werden mußte. Auch fehlten die zahlreichen Gebetsfahnen und Malereien. Rohit schätzte, daß die Wiederherstellung der Stupa noch mindestens ein Jahr dauern wird.
Bodnath
"Bodnath"
Heute, ein halbes Jahr später, während ich dies schreibe, ist die Restaurierung allerdings bereits abgeschlossen, wie mir Bilder eines Bekannten auf Facebook, der z.Z. in Nepal auf Reisen ist, bestätigen.

Zuerst besuchten wir ein buddhistisches Kloster mit einer riesigen Gebetsmühle und einem prunkvollen Innenraum mit vielen goldenen Buddha-Statuen, dann eine Malerschule, wo wir ein wunderschönes Mandala-Bild für € 190 erstanden, das mittlerweile einen schönen Platz in unserem Wohnzimmer gefunden hat - von einem Meister gefertigt, der einige Monate gebraucht hat die filigranen Strukturen des Bildes zu zeichnen und auszumalen.

Buddha
"Buddha"
Zur Mittagspause besuchten wir ein Restaurant auf einer Dachterrasse, wo es kalte Getränke und Joghurt aus Bhaktapur gab.

Bodnath ist eingerahmt von zahlreichen Läden, Geschäften und Cafes. Am Nachmittag ist der Platz angefüllt mit Gläubigen, die im Uhrzeigersinn für ihr Seelenheil die Stupa umrunden und die Gebetsmühlen drehen, die überall an einer Mauer angebracht sind.

Die große Stupa wird repariert
"Die große Stupa wird repariert"
Von Bodnath fuhren wir zum Tourismus-Ministerium, wo Hans eine Pressekonferenz abhalten sollte. Diese diente vor allem auch dazu der Öffentlichkeit zu verdeutlichen daß nach dem Erdbeben das Reisen und Wandern in Nepal wieder problemlos möglich ist. So waren denn auch zahlreiche Pressevertreter und ein Kameramann zugegen sowie Vertreter des Tourismus-Ministeriums und der Reiseagentur, während Hans mit Assistenz von Andrea in Englisch eine kurze Erklärung abgab und Fragen beantwortete.
Meet The Press mit Hans Kammerlander
"Meet The Press mit Hans Kammerlander"
Er berichtete dabei von unserer Tour und seinen Plänen im nächsten Jahr einen Versuch zu wagen den Manaslu zu besteigen und brachte auch das Müllproblem in Nepal zur Sprache.

Nach der Konferenz erhielten wir einen kleinen Imbiss bevor uns der Bus zurück ins Hotel brachte. Einige von uns machten noch einen Abstecher nach Thamel, um einige Einkäufe zu tätigen.

Nepalesischer Tänzer
"Nepalesischer Tänzer"
Am Abend fuhren wir dann abermals in die Stadt für ein Nepali-Abschluß-Dinner. In einem herrlichen Gartenlokal saßen wir in einem großen Pavilllion und wurden zunächst mit kleinen Leckereien verwöhnt, bevor es mal wieder ein Dhal-Bat deluxe gab. Zwischendurch wurden immer wieder traditionelle Tänze und Musikstücke dargeboten und Kartoffelschnaps kredenzt. Zum Nachtisch gab es Joghurt mit Obst.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Nepal Reise 2016-Fahrt nach Kathmandu

Mit Ausschlafen war heute mal wieder nichts, denn um 6:30 Uhr gab’s Frühstück und für 07:00 Uhr war die Abfahrt vorgesehen mit dem Bus nach Kathmandu.

Unser Bus von Bensisahar nach Kathmandu
"Unser Bus von Bensisahar nach Kathmandu"
Es waren zwar nur etwa 200 km bis Kathmandu, aber bei nepalesischen Verhältnissen konnte das schon eine Tagesreise sein auf der einzigen Verbindungsstrasse und bei dem dort herrschenden Verkehr.

Zunächst verlief die Fahrt recht zügig und wir waren von vornherein auf recht passablen Strassen unterwegs mit anfangs wenig Verkehr. Der Fahrer, der schon am Vortag aus Kathmandu mit dem Bus nach Bensisahar gekommen war, fuhr sehr vorsichtig und umsichtig, so daß wir diesmal nicht so fürchterlich durchgeschüttelt wurden wie auf der Herfahrt vor zwei Wochen.

Buffet im Restaurant an der Strasse nach Kathmandu
"Buffet im Restaurant an der Strasse nach Kathmandu"
An einem Kletterfelsen, wo einige Kletterer ihr Können erprobten, machten wir eine erste Rast und tranken etwas, in Pavillons an einem Fluß sitzend. Hans war sofort in seinem Element und erklärte die Möglichkeiten und Routen im Fels.

Zur Mittagspause hielten wir an einer größeren Raststätte an der Strasse nach Kathmandu. Die waren auf große Besuchermengen vorbereitet und an mehreren Stellen war ein Buffet aus Schüsseln aufgebaut, aus denen uns leckeres Essen anlachte.

Im Stau nach Kathmandu
"Im Stau nach Kathmandu"
Besonders die kleinen gebratenen Fische schmeckten köstlich. Danach wurde die Busfahrt zäh, denn alsbald standen wir in einer Autoschlange, die sich die Pass-Strasse nach Kathmandu hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter wand. Auch in Kathmandu ging es natürlich nicht wirklich zügig voran, aber gegen 15:00 Uhr langten wir endlich an unserem Hotel Greenwich Village an.

Zurück vom Manaslu Crcuit
"Zurück vom Manaslu Crcuit"
Wir verabschiedeten uns von Shaki und Chhewang, bezogen unsere Zimmer, die uns nun wie Suiten im Ritz vorkamen, genossen eine gepflegte Dusche und fanden uns dann alle auf der Veranda am Pool ein, um mit einem Bier auf die gelungene Tour anzustoßen und die Ruhe in dieser Oase inmitten Kathmandus zu genießen.

Später gingen wir etwas Shoppen in einem kleinen Supermarkt gegenüber des Hotels um Tee  und Kaffee als Mitbringsel einzukaufen, sowie ein paar Tüten Chips, um mit etwas zusätzlicher Kalorienzufuhr den Mangel der letzten Wochen auszugleichen und die Zeit zum Abendessen zu überbrücken.