Samstag, 11. Februar 2017

Mosel Radtour 2016–Cochem

Am Morgen fuhren wir mit dem Bus nach Cochem. Dort kamen wir um 10:00 Uhr an.

Cochem an der Mosel
"Cochem an der Mosel "
Vom Endertplatz schlenderten wir durch die Gassen der Altstadt und alsbald bergan zur Reichsburg Cochem.

Diese ist bei weitem zu gut erhalten, um authentisch zu sein. Im Mittelalter eine Zollburg wurde sie im 17. Jahrhundert zerstört, dann aber von einem Berliner Kaufmann namens Louis Fréderic Jacques Ravené nach seinem Geschmack und Vorstellung von Burgenromantik in den Jahren 1868-1877 wieder aufgebaut.

Im Tor zur Reichsburg Cochem
"Im Tor zur Reichsburg Cochem "
Wir schlossen uns einer Führung an, die um 11:00 Uhr begann, uns zunächst in den Hof mit Brunnen führte, dann hinein in die Burg und durch zahlreiche gut erhaltene Speise- und Rittersäle, in der es allerhand zu sehen gab: chinesische Vasen und Porzellan, bunte Glasfenster, gewaltige Bierkrüge aus Blei, Ritterrüstungen und ein riesiges Türschloß mit Schiene, die es auch einem Betrunkenen leicht macht das Schlüsselloch zu finden.
Im Inneren der Reichsburg Cochem
"Im Inneren der Reichsburg Cochem "
Von einem hölzernen Balkon aus hatten wir eine schöne Aussicht auf das Moseltal und Cochem.

Nach einer Stunde war die Führung zu Ende und wir wanderten wieder hinab in die Stadt. Bald lenkten wir unsere Schritte Richtung Seilbahn, um auch von der dortigen Anhöhe einen Blick auf Cochem zu werfen. Zuvor kehrten wir noch ein in die Alte Weinwirtschaft in der Endertstrasse zu einem Mittags-Imbiss.

Moselschiff Stadt Bonn
"Moselschiff Stadt Bonn "
Dann ging’s mit dem Sessellift aufwärts zu einem weiteren Aussichtspunkt, von wo wir dann zu Fuß abstiegen Richtung Bahnhof.

Am Nachmittag ließen wir uns in einem der zahlreichen Strassencafes nieder. Es war schwer einen Platz zu ergattern, denn eine Invasion alter Holländer, von Fluß-Kreuzfahrtschiffen kommend, hatte eingesetzt.

Weinprobe in der Burgschenke in Beilstein
"Weinprobe in der Burgschenke in Beilstein "
Mit einem Moselschiffchen fuhren wir später um 16:15 Uhr zurück nach Beilstein, die beschauliche Schifffahrt dauerte ziemlich genau eine Stunde. Somit war also noch genug Zeit sich zu einer Weinprobe in der lauschigen Laube der Weinschenke niederzulassen, in der wir auch wohnten.

Nachts in den Gassen von Beilstein
"Nachts in den Gassen von Beilstein "
Nach einer Besichtigung der Kameliterkirche schlenderten wir nochmal hinunter nach Beilstein, während das Abendrot die umliegenden Weinberge in herrliche Farben tauchte.  Bei einer Winzerschenke unterhalb des Klosters ließen wir uns im Freien nieder zu Wein und Abendessen. Es war angenehm warm, der Spätsommer hatte alles noch fest im Griff.

Montag, 30. Januar 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 6– von Zell nach Beilstein

Auch die nächste Radtour sollte nicht lang werden;: 28 km von Zell nach Beilstein.

Beilstein an der Mosel
"Beilstein an der Mosel"
Der kleine beschauliche Ort war uns zum Bleiben empfohlen worden und wir würden dort zweimal übernachten, um am nächsten Tag einen Ausflug nach Cochem zu unternehmen.

Zunächst gab’s Aufregung, während wir in der Gutsweinschenke Till E. frühstückten: der Haustürschlüssel war verloren gegangen, tauchte dann aber bald wieder auf.

Auf dem Fahrrad ging’s nun vorbei an Bullay, wo wir gestern zum Weinfest gewesen waren, nach Neef, dann auf einem unbefestigten Weg bis zur Klosterruine Stuben bei Bremm.

Blick auf die Mosel von der Burg Stufen vor der Burg Metternich
"Blick auf die Mosel von der Burg Stufen vor der Burg Metternich"
Gegenüber am anderen Moselufer schlängelt sich der Calmont-Klettersteig durch die Felsen, eine der interessanten Etappen des Moselsteigs.

Weiter auf unbefestigtem Radweg radelten wir bis Senheim. Nach Beilstein war es nun nicht mehr weit. Vor dem Restaurant Sunderhof ließen wir uns nieder zu einer Mittagspause mit Zwiebelkuchen und Federweisser.

Stufen vor der Burg Metternich
"Stufen vor der Burg Metternich"
Gegen 16:00 Uhr waren wir dann in Beilstein und schoben unsere Räder durch die mittelalterlichen Gassen aufwärts bis zur Burgschenke Beilstein, wo wir ein schönes Zimmer für zwei Nächte bekamen.

Gleich von dort führte ein Weg uns hinauf zur Burg Metternich, von der aus wir einen schönen Blick über Beilstein und die dortige Moselschleife hatten, was sich bei einem guten Gläschen Moselwein besonders gut genießen ließ.

Auf den Plätzen von Beilstein
"Auf den Plätzen von Beilstein"
Auch ein Aufstieg auf den steinernen Turm ließen wir nicht aus.

Später schlenderten wir gemütlich bergab ins Städtchen und belegten am Abend einen Tisch auf der Terrasse des Hotels “Haus Burg Metternich” direkt an der Mosel in einer Weinlaube, während die Sonne strahlend unterging.

Samstag, 7. Januar 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 5– von Traben-Trabach nach Zell

Am Morgen verließen wir Traben-Trabach. An einem Bankautomaten tankte ich nochmal mein Portemonnaie auf, da in unserem Hotel das Kartenlesegerät kaputt und somit Barzahlung angesagt war.

Vorbei an der Marienburg
"Vorbei an der Marienburg"
Bei schönstem Wetter radelten wir weiter an der Mosel entlang.

Gegen 11:00 Uhr sahen wir links am gegenüberliegenden Ufer die Marienburg auf einem Berg. Die Mosel beschreibt hier eine sehr enge Schleife und von der Marienburg bzw. dem dahinter liegenden Aussichtsturm kann man die Mosel rechter und linker Hand sehen. Zell war nicht mehr weit und wir beschlossen dort gleich zu bleiben und noch eine Wanderung zu Marienburg und Aussichtsturm zu unternehmen um diese Aussicht zu genießen.

Moselschleife bei Zell
"Moselschleife bei Zell"
In Zell angekommen suchten wir sogleich die Touristen-Info auf, die noch geöffnet hatte. Für einen günstigen Preis bekamen wir dort ein Zimmer im Haus einer alten Winzerei vermittelt. Wir begaben uns auch sogleich dorthin, stellten unsere Fahrräder in einem Schuppen ab und bezogen das geräumige Appartement, bevor wir in die Stadt zurück spazierten und in einem Lokal an der Mosel zu Mittag aßen. Unsere heutige Radtour war also nur schlappe 22 km lang gewesen, aber es sollte ja noch eine Halbtages-Wanderung folgen.

Fähre nach Bullay
"Fähre nach Bullay"
Nach dem Essen machten wir uns bei heißem Wetter zu Fuß auf über die Brücke und dem Marienburg-Weg folgend zur Marienburg. Der Anstieg durch die warmen Weinberge war kurz aber schweißtreibend genug, auf der Marienburg ruhten wir uns erstmal etwas aus und legten die Füße hoch, bevor wir dann weiter wanderten zum Aussichtsturm, diesen natürlich erkommen und den 360-Grad-Rundblick auf das Moseltal bewunderten.

Unsere Unterkunft in Zell
"Unsere Unterkunft in Zell"
Um etwa 15:30 Uhr stiegen wir hinab nach Alf ( dem Ort an der Mosel, nicht der Ausserirdische ), um eine halbe Stunde später mit einer Fähre überzusetzen nach Bullay. Dort stand ein großes Zelt am Ufer und historisch gekleidete Menschen wandelten umher; das Weinfest ( eigentlich Herbstfest ) von Bullay war in vollem Gange. Wir schlenderten etwas umher und ließen uns dann natürlich nieder um das zu tun was man auf Weinfesten so tut: Wein schlappern.

Zeller Schwarze Katz
"Zeller Schwarze Katz"
Gegen 17:30 Uhr traten wir den Rückweg an – immer an der Mosel entlang zurück nach Zell. Wir erreichten unsere Unterkunft um 18:45 Uhr und suchten uns alsbald ein Restaurant fürs Abendessen. Dabei landeten wir in einer ‘Winzerscheune’ in der Schlossstrasse, direkt neben dem Restaurant Schloss Zell, wo wir urige Gerichte und Weine zu uns nahmen und einen weiteren grossartigen Tag unseres Mosel-Radtour-Urlaubs beschlossen.

Freitag, 6. Januar 2017

Mosel Radtour 2016–Wanderung von Bernkastel-Kues nach Traben-Trabach

An diesem Freitag, dem 9. September 2016, ließen wir die Fahrräder stehen und fuhren mit dem Schiff, das direkt vor unserem Hotel ablegte, zurück nach Bernkastel-Kues.

Moselschifffahrt
"Moselschifffahrt"
Wir kamen dabei vorbei an den Kröver Weinbergen, wo der berühmte ‘Krövener Nacktarsch’ angebaut wird. Bei herrlichem Spätsommer-Wetter schipperten wir weiter unter der noch im Bau befindlichen Moselbrücke hindurch, die diesem wunderschönen Tal viel von seinem Zauber nimmt, über eine Staustufe bis nach Bernkastel-Kues, wo wir gegen 12:00 Uhr nach zweieinhalb Stunden auf dem Schiff anlangten.

Stadttor in Bernkastel-Kues
"Stadttor in Bernkastel-Kues"
Wir spazierten durch die Altstadt, vorbei an der Doktor-Weinstube und dem Doktor-Weinkeller, dann stieg der Weg an in die Weinberge, ein Wegweiser wies nach Traben-Trabach und nannte 4,5 km als Entfernung; mehr ein Spaziergang also als eine Wanderung.

Um 12:45 Uhr hatten wir die Waldschenke oben am Waldesrand erreicht, von der aus man einen schönen Blick auf die Mosel hat, während man sich mit Moselwein und anderen Getränken erfrischen kann.

Wurstsalat und Wein
"Wurstsalat und Wein"
Zum Mittagessen bestellten wir Wurstsalat und Zwiebelkuchen, später gab’s eine Runde Schnaps vom Wirt. So gestärkt stiegen wir weiter auf durch den Wald, unterquerten dann diese Mosel-Autobahnbrücke, die noch immer im Bau ist, und stiegen alsbald schon ab nach Traben-Trabach.

Am Nachmittag tranken wir dort Kaffee, dann erwarb ich in einem kleinen Fahrrad-Shop gegenüber vom Brückenturm eine neue Radlerhose; mußte mal sein.

Brückenturm in Traben-Trabach
"Brückenturm in Traben-Trabach"
Später stiegen wir dann hinauf zur Grevenburg. Auch hier bot sich uns ein wundervoller Ausblick aufs Moseltal, unter uns lag Traben-Trabach. Zeit für ein frühes Abendessen und ein weiteres Schöppchen Wein, während wir draussen an einem Tisch der Grevenburg-Gaststätte saßen und es uns so richtig gut gehen ließen.

Wir hatten es nicht eilig, und als wir abstiegen begann es bereits zu dunkeln.

Blick auf Traben-Trabach von der Grevenburg
"Blick auf Traben-Trabach von der Grevenburg"
Am Moselufer fand ein Markt mit Weinfest statt und das konnten wir natürlich nicht links liegen lassen, also verblieben wir dort noch ein Weilchen für einen Schlummertrunk, bevor wir über die Brücke zurück zu unserem Hotel spazierten, das gegenüber direkt am Ufer des Flusses lag.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 4– von Piesport nach Traben-Trabach


Als wir Piesport am Morgen verließen stieg etwas Dunst von der Mosel auf und driftete an den Weinbergen entlang, während die Sonne schnell wärmer und wärmer wurde.

Morgenstimmung in Piesport
"Morgenstimmung in Piesport"
Wir fuhren über eine Brücke und folgten der Mosel auf der rechten Seite. Plan war bis Traben-Trabach zu fahren und dort zwei Nächte zu bleiben, um am nächsten Tag mit einem Moselschiff zurück nach Bernkastel-Kues zu schippern und von dort eine Wanderung zu unternehmen über den Berg an einer Waldgaststätte vorbei zurück nach Traben-Trabach, dabei eine der langen Moselschleifen abkürzend.
Fachwerkhäuser in Bernkastel-Kues
"Fachwerkhäuser in Bernkastel-Kues"
Eine schöne einfache Wanderung, die wir mit Freunden ein Jahr zuvor unternommen hatten.
Wir wechselten später wieder die Seite und rasteten bei Lieser, um dort einen Blick auf das kleine Schlößchen zu werfen, das dort steht.
Um 11:30 Uhr erreichten wir Bernkastel-Kues. Nach einem Fußbad in der Mosel schoben wir die Räder durch die bevölkerte Altstadt und kehrten in einem Weinlokal oben am Weinberg zu einem leichten Mittagessen ein.
Brücke in Traben-Trabach
"Brücke in Traben-Trabach"
Um 13:30 Uhr setzten wir die Radtour fort und folgten der Moselschleife bis nach Traben-Trabach, wo wir um 16:30 Uhr anlangten und uns auf Zimmersuche machten. Zuvor waren wir an einem Campingplatz noch zu Kaffee und Eisbecher eingekehrt. 46 km waren wir heute geradelt, unsere Etappen wurden von Tag zu Tag ‘gemütlicher’.
Die Zimmersuche schien zunächst schwierig zu sein, denn es nahte das Wochenende und die Zimmer waren für den nächsten Tag ausgebucht, wie man uns sagte. Bereits beim zweiten Hotel hatten wir aber Glück und bezogen ein sehr schönes Zimmer mit Balkönchen in einem alten Steinhaus direkt an der Mosel – das Hotel Vier Löwen.
Hotel Vier Löwen in Traben-Trabach
"Hotel Vier Löwen in Traben-Trabach"
Am Abend durchstreiften wir Traben-Trabach, tranken eine Traubenbowle in einer Kneipe in der Nähe der Kirche am Buddha-Museum ( die Bar heißt ‘Chez Mathieu’ ), zum Abendessen landeten wir dann im Hof eines Winzers in der Grabenstrasse und genossen unter anderem ein typisches Moselgericht: Schweinebäckchen auf Gräwes.

Freitag, 30. Dezember 2016

Mosel Radtour 2016 Etappe 3– von Trier nach Piesport

Am Morgen sattelten wir wieder unsere Fahrräder, die wir im Innenhof des Hotels “Römischer Kaiser” abgestellt hatten.

Alter Fährturm in Schweich
"Alter Fährturm in Schweich"
Entlang der linken Moselseite radelten wir über Pfalzel bis nach Schweich, wo wir am Alten Fährhaus zu einem Drink einkehrten.

Hier wechselten wir auf die rechte Moselseite. Bei Detzem ging’s mal wieder etwas bergan in die Weinberge, dann immer weiter an der Mosel entlang bis nach Neumagen-Dhron, wo wir im Cafe gegenüber der Weinschiff-Statue uns mit Nussecken versorgten.

The Wine Ship
"The Wine Ship"
Es war bereits 16:00 Uhr und wir mußten uns um eine Unterkunft kümmern. Da wir gerne mal in einem Weingut übernachten wollten wählten wir das Weingut Hahn/Hotel Piesporter Goldtröpfchen in Piesport und meldeten uns dort telefonisch an. Eine gute Stunde später waren wir dort – nach heute 54 gefahrenen Kilometern – und bezogen ein Zimmer, bevor wir noch einen Spaziergang durch den kleinen und friedlichen Ort unternahmen und die alte römische Weinpresse besichtigten, die man hier ausgegraben hat.

Piesporter Goldtröpfchen
"Piesporter Goldtröpfchen"
Am Abend gab’s eine Weinprobe zusammen mit einer Allgäuer Wandergruppe, die ebenfalls hier übernachtete, und wir verkosteten einige Weißweine, bevor wir dann zum Abendessen in der Gaststube Platz nahmen und uns leckere Speisen und weitere Weine zu Gemüte führten. Radfahren an der Mosel ist das eine, Essen und was Gutes trinken das andere, das wir nicht vernachlässigen wollten.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Mosel Radtour 2016 Etappe 2– von Perl nach Trier

Nachdem wir am Morgen Perl verlassen hatten konnten wir unsere Räder erst mal relaxed bergab rollen lassen bis zur Mosel, der wir nun weiter folgten Richtung Trier.

Von Perl nach Trier an der Mosel
"Von Perl nach Trier an der Mosel"
Hinter Palzem verließ der Radweg etwas die Mosel und es ging bergauf in die Weinberge. Gegenüber am anderen Ufer sahen wir weiße Kalkwände aufragen. Kurze Zeit später kehrten wir zur Mosel zurück und radelten gemütlich weiter.

Etwa um 12:30 Uhr hatten wir Grevenmacher erreicht und fuhren über eine Brücke zum linken Moselufer auf luxemburgischer Seite. Dort steuerten wir sogleich die Sektkellerei Bernard-Massard an zwecks Kellerführung und Sektprobe.

In den Weinbergen hinter Palzem
"In den Weinbergen hinter Palzem"
Wir konnten sogleich mit der Führung beginnen, die nur für Alex und mich druchgeführt wurde. Im Keller sahen wir dir großen Tanks, in denen alle möglichen Wein-Cuvets gelagert werden und die mit allerlei Rohren verbunden sind, und uns wurde erklärt wie Flaschengärung funktioniert durch stetiges Drehen der Sektflasche, bis sich im Flaschenhals ein Hefepropfen ansammelt den es dann mit Geschick und möglichst wenig Sektverlust zu entfernen gilt. Wir sahen auch historische Gerätschaften wie Rüttelpulte und Verkorkungs-Maschinen. Nach einem Film über die Sektkellerei ging es dann raus auf die Terrasse, wo wir drei Gläser Sekt kredenzt bekamen.

Sektflasche, Sektflasche dreh Dich !
"Sektflasche, Sektflasche dreh Dich !"
So erfrischt ging’s weiter zum Schmetterlingshaus in Grevenmacher, für das wir gleich in der Sektkellerei ebenfalls Tickets erworben hatten.Hier flatterten Schmetterlinge aller Farben und Größen umher in einem liebevoll gestalteten tropischen Garten. In einem Glaskasten konnten wir den Nachwuchs in Puppen bewundern, die auf Stangen aufgereiht waren und aus Südamerika angeliefert werden.

Grüner Schmetterling
"Grüner Schmetterling"
Der Nachmittag war schon weiter fortgeschritten als wir unsere Radtour Richtung Trier fortsetzten. Eigentlich wollten wir nun gar nicht mehr so weit fahren, fanden aber vorher spontan keine Unterkunft und langten so um 18:00 Uhr in Trier an. Das Tourismusbüro hatte bereits geschlossen und so radelten wir durch die Innenstadt auf der Suche nach einem Hotel, was jedoch zunächst keinen Erfolg hatte. Es war schon dunkel bis wir schließlich drei Hotels direkt neben der Porta Nigra entdeckten und in einem davon unterkamen.
Alter Kran am Radweg
"Alter Kran am Radweg"
Am nächsten Morgen erst entdeckten wir auch eine übersichtliche Infotafel vor dem Tourismusbüro, die uns die Suche nach einem Hotel sehr erleichtert hätte.

Zum abendlichen Wein und Snack ging’s dann in die rustikale Weinkneipe Kesselstatt, wo man Essen und Getränke an einer Theke abholt.
Zweite Moseletappe per Rad 67 km lang
"Zweite Moseletappe per Rad 67 km lang"
Sitzen konnten wir vor der Kneipe in der warmen Nachtluft unter Bäumen. Ein gemütlicher Ausklang nach einem erlebnisreichen Tag und 67 Rad-Kilometern.